Physikalische Therapie

Magnetfeldtherapie


Eine Behandlungsmethode, bei der die Patienten einem Magnetfeld mit niedriger Frequenz ausgesetzt werden. Unter dem Einfluss dieses Magnetfelds verschieben sich die Ionen in den Körperzellen, so dass es zu einer Hyperpolarisation der Zellmembran kommt. In der Folge wird der Stoffwechsel, besonders während energetischer Prozesse, gesteigert; gleichzeitig nimmt der Sauerstoffverbrauch in den Zellen zu. Die verbesserte Durchblutung der Zellen, die der Wirkung des Magnetfeldes ausgesetzt sind, bedingt, dass der Druck des Sauerstoffpotentials zunimmt. Die magnetfeldtherapeutischen Behandlungen werden unter Einsatz hochqualitativer Geräte des deutschen Herstellers Zimmer durchgeführt.


 

 Lumina-Lampe (Sollux)

Das Gerät ist mit einer Mikroprozessorsteuerung, einem eingebauten Zeitmesser und einem Strahlungsintensitätsregler ausgestattet. Die Infrarotstrahlung
- verringert die Muskelspannung,
- erweitert die Blutgefäße und verbessert die Durchblutung,
- erhöht die Schmerzschwelle,
- steigert den Stoffwechsel.


 Hochenergielaser M6

Mit dem Hochenergielaser des US-amerikanischen Herstellers ASA Laser werden Behandlungen im Rahmen der MLS-Therapie durchgeführt. Das Gerät ist mit einem Multidiodenapplikator ausgestattet und verfügt über zwei voneinander unabhängige therapeutische Kanäle, so dass eine effektive Patientenbehandlung gewährleistet wird.

Indikationen:
- Muskel- und Knochenfunktionsstörungen (Verstauchung, Bandeinriss usw.),
- Gelenkfunktionsstörungen (Hüftgelenk-, Spondyl-, Kniegelenkarthrose, Impigement-Syndrom der Schulter usw.),
- Hexenschuss, Ischialgie, Kreuzbeinschmerz,
- Schmerzen diverser Herkunft,
- Entzündungsprozesse (Periarthritis, Tennis- und Golferellenbogen, Sehnen-, Schleimbeutelentzündung usw.),
- kreislaufbedingte Ödeme, Lymphödeme,
- pathologische Veränderungen am Deckgewebe unterschiedlicher Herkunft (Geschwüre, Krampfadern usw.)



Hochenergielaser Hilt HIRO.3


Die HILT-Therapie (High Intensity Laser Therapy) wird mit einem Hochenergielaser des US-amerikanischen Herstellers ASA Laser durchgeführt. Das Gerät emittiert eine patentgeschützte Wellenform, die anschließend in leistungsstarke Impulse bis zu 3 kW (350 mJ) umgewandelt wird.

Ziele der HILT-Therapie:
Gelenke: Abbau der Entzündung und Animierung der Regeneration des Gelenkknorpels
Muskelsystem: rasche Schmerzlinderung, bereits nach der ersten Behandlung
Kreislauf- und Lymphsystem: Zufuhr von Nährstoffen und Absorption von Nebenprodukten werden intensiviert.

Hauptindikationen:
- tiefliegende Veränderungen der Sehnen (Veränderungen an Sehnen, Sehnenscheide, Sehnenansatz, Sehnenteilverletzung),
- Muskelverletzungen
- posttraumatisches Ödem,
- Schleimbeutel- und Synovialhautentzündung,
- Knochen- und Knorpelveränderungen,
- Knorpeldegenerationen,
- Gelenkentzündung,
- Wirbelsäulenschmerzen

 





 

Ultraschall

Es sind mechanische Schwingungen mit Frequenzen von über 20.000 Hz. Der Ultraschall wirkt therapeutisch schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Behandlungen werden unter Einsatz hochqualitativer Geräte des deutschen Herstellers Zimmer durchgeführt.

Die Ultraschallwellen werden meistens eingesetzt, um
- den Lymphdurchfluss zu beschleunigen und den Resorptionsprozess zu intensivieren,
- in den Geweben Wärme und aktive Hyperämie zu erzeugen,
- die Muskelspannung zu verringern,
- das sympathische Nervensystem zu hemmen,
- die Dehnbarkeit des Bindegewebes in Narben sowie
- bei Kontrakturen, Muskelfibrose und in Gelenkkapseln zu steigern,
- die Wundheilung von Weichteil- und Knochengeweben zu beschleunigen.

 Phonophorese


 
Es ist eine Ultraschallbehandlung, bei der ein schmerzstillendes oder entzündungshemmendes Gel als Wirkstoff dient. Ein wichtiger Nebeneffekt der Einwirkung von Schallwellen auf den Körper ist der während der Behandlung erzeugte Druck. Diese Druckschwankungen sind Hauptbestandteil des heilenden Mechanismus beim Einsatz von Ultraschallen und werden als Mikromassage der Gewebe bezeichnet. Außerdem entsteht bei der Ultraschall-Behandlung thermischer und physikalisch-chemischer Effekt. Die Behandlungen werden unter Einsatz hochqualitativer Geräte des deutschen Herstellers Zimmer durchgeführt.

Direkte Wirkung:
- schmerzstillend,
- Abbau der Muskelspannung,
- Erweiterung der Blutgefäße,
- Bildung biologisch aktiver Verbindungen,
- Hemmung von Entzündungsprozessen,
- Hemmung des sympathischen Nervensystems,
- Beschleunigung der Geweberesorption,
- Freisetzung histaminähnlich wirkender Substanzen,
- Steigerung der Durchlässigkeit von Zellmembranen,
- Anregung des Stoffwechsels und der Gewebsatmung.

Indikationen:
- chronische und subakute Periarthritis, Gelenkentzündungen,
- Schmerzen bei Spondylarthrose des Halsabschnitts,
- Rücken- und Kreuzbeinschmerzen,
- Ischialgie,
- Hüft-, Knie-, Fuß- und Handgelenkarthrosen,
- Impigement-Syndrom der Schulter,
- Tennisellenbogen,
- Fersensporn,
- Trigeminusneuralgie.
                                                                                                                                                 


Stoßwellentherapie ESWT


 
Stoßwellen sind hochenergetische Druckwellen, die in unserem Haus mit dem Gerät Masterpuls 200 „elite edition“ der Schweizer Firma Storz Medical (Erfinder und führender Hersteller dieser Geräte) erzeugt werden.
Bei der Stoßwellentherapie kommt der fundierten Erfahrung hervorragende Bedeutung zu, weil die richtige Auswahl von Frequenzen, Behandlungshäufigkeit und Druckgröße für die Wirksamkeit der Behandlungen ausschlaggebend ist.
Frequenz: 1 - 21 Hz
Druck: 1 - 5 bar

Eine Sitzung dauert 5 bis 10 Minuten und darf nur einmal in der Woche in Anspruch genommen werden. Die gesamte Behandlung umfasst zwei – drei Sitzungen.

Hauptindikationen:
- Pseudoarthrosen (Falschgelenke),
- Enthesiopathie,
- Fersensporn
- Verkalkung der Sehnen,
- Tennis- und Golferellenbogen
- Schmerzsyndrom der Achillessehne (Achillodynie)

Die Therapie wird mit vier unterschiedlichen Piezoelementen, je nach Art und Tiefe der Erkrankung sowie der zu behandelnden Fläche, ausgeführt.

 Triggerpunkt-Stoßwellentherapie V-Actor


Sie ermöglicht, die Stoßwellenenergie präzise am vorbestimmten Punkt des Gewebes zu dosieren.
Wirkung:
- Entspannung von Muskeln und Bindegewebe
- Verbesserung der Mikrozirkulation
- Stoffwechselstimulation und -beschleunigung
- Stärkung des Lymphsystems; schnellere Toxinausscheidung aus dem Körper
- Stimulation des Nerven- und Muskelsystems
- Verbesserung des Wohlbefindens durch die gesteigerte Produktion des Hormons Serotonin

Indikationen:
- Muskel- und Knochenschmerzen
- Beseitigung der Triggerpunkte
- Muskeldeformationen
- Lymphdrainage
 


Faszientherapie mit der Stoßwelle

 

Die Faszie ist eine Struktur aus verdichtetem Bindegewebe. Sie bildet ein ununterbrochenes, dreidimensionales Netzwerk von Geweben, die unseren Körper umgeben. Sie hat eine Funktion von der Propriozeption (tiefes Gefühl) bis zur Verbesserung der Ernährungsprozesse anderer Gewebe. Die Faszie besteht aus drei Schichten:

- oberflächliche Faszie,

- tiefe Faszie,

- Faszien, die direkt mit den Muskeln verbunden sind.

Die oberflächliche Faszie lässt die Muskeln während der Kontraktion unter der Haut gleiten. Die tiefe Faszie synchronisiert die motorische Aktivität, um flüssige, ungehinderte Bewegungen zu ermöglichen.
Alle Pathologien auf einer bestimmten Ebene hinterlassen ihre Reaktion in den Strukturen auf höheren Ebenen.

Faszielle Funktionsstörungen entstehen meist auch durch Überlastungen durch zu intensive Muskelarbeit oder wenn sie in nicht-physischen Bewegungsbereichen arbeiten.
Die Störungen innerhalb der Faszie führen zu einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit von Geweben, was ihre richtige Ernährung beeinflusst, die Beweglichkeit in den Gelenken reduziert, und das Auftreten von Beschwerden und Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates begünstigt. Oft als Folge der Beeinträchtigung der Faszienfunktion kommt auch zu einem gestörten Lymphtransport aus Geweben, was ein prädisponierender Faktor für die Bildung von Ödemen sein kann.

 

Die Faszientherapie mit der Stoßwelle ist ein Verfahren, das sich an Patienten mit Bewegungsstörungen richtet, wie Schmerzen, Einschränkung des Bewegungsspektrums in Gelenkenbereichen sowie für sportlich aktive Menschen als ein Faktor, der die Regenerationsprozesse des Körpers (biologische Regeneration) und die Sportverletzungstherapie infolge von Überbelastungen oder Verletzungen unterstützt, die bei verschiedenen Übungen auftreten können.

Der Therapie geht eine physiotherapeutische Konsultation voraus, die darauf abgezielt ist, die Ursache für die Funktionsstörung / Beschwerden des Patienten und die Qualifikation des beschriebenen Verfahrens zu ermitteln.

Die Indikationen für diese Behandlung sind unter anderem:

- Schienbeinschienen (shin splints, Schmerzen in der Tibia, "steifes Kalb" - Probleme der Läufer),
-Fersensporn,

-Triggerpunkte,
-Hüft- und Schienbeinband-Syndrom,
-Einschränkung der Beweglichkeit in den Gelenkbereichen,
-Schmerzen nach dem Training / Müdigkeit,
-knallende Hüfte,
-Golfer Ellenbogen / Tennisspieler und vieles mehr.

 

 Elektrotherapie


Die Behandlungen im Rahmen der Elektrotherapie werden unter Einsatz hochqualitativer Geräte des deutschen Herstellers Zimmer durchgeführt. Je nach der Stromfrequenz werden unterschiedliche Ziele erreicht: Schmerzlinderung, Erweiterung der Blutgefäße, Senkung der Muskelspannung, Zuwachs der Muskelmasse. Auf die Elektrostimulation gesunder oder nur geringfügig verletzter Muskeln wird bei Muskelparese oder -atrophie zurückgegriffen.

Bei der Iontophorese werden mittels des elektrischen Felds Ione der Medikamente in den Körper eingeführt. Je nach dem verabreichten Medikament wird schmerzlindernde oder entzündungshemmende Wirkung erzielt.

Das Diadynamik-Gerät hilft schmerzlindernde und diastolische Wirkung erzielen. Die Muskelspannung wird wirksam gelindert, die molare Leitfähigkeit verbessert und die Durchlässigkeit der Blutgefäße gesteigert. Das Gerät wird bei der Behandlung von Wirbelsäulenschmerzen und Gelenkarthrosen eingesetzt.

Beim hydroelektrischen Bad wird der konstante Gleichstrom genutzt; die Heilwirkung hängt von der Anordnung der Elektroden ab. Das Bad dauert 5-20 Minuten, wobei sich die Dauer je nach dem zu behandelnden Körperteil richtet. Der Strom, der durch den Körper fließt, steigert die Durchlässigkeit der Gewebemembranen, wodurch der Stoffwechsel beschleunigt und die Gewebe besser ernährt werden.
 Indikationen:
- Arthrose der Extremitätengelenke, Spondylarthrose,
- Neuralgien,
- Entzündungen innerhalb des Nervensystems,
- neurologische Krankheiten,
- Krankheiten und Störungen des peripheren Kreislaufsystems,
- Muskelathrophie, schlaffe Lähmung,
- Gelenk-, Muskel-, Sehnenverletzungen.

Träbert-Strom – Dieser Strom zeigt (nach dem Ansatz von Wall und Melzack) eine starke schmerzlindernde Wirkung, verringert die Muskelspannung, weil er, während er durch den Körper fließt, die Muskeln reizt sowie diese vibrieren, schwingen und die Durchblutung – besonders an der Kathode – steigern lässt. Anwendungsgebiet: Schmerzen im unteren Wirbelsäulenabschnitt, Kreislaufstörungen in unteren Extremitäten.

Kotz-Ströme – Bei dieser Behandlung werden Krämpfe tiefer liegender Muskelfasern, einer bestimmten Muskel oder einer Muskelgruppe präzise hervorgerufen; dabei werden dicke herabsteigende Nervenfasern aktiviert und die dünnen aufsteigenden blockiert. Im behandelten Bereich stellt sich die schmerzlindernde Wirkung ein. Anwendungsgebiete: Skoliose, Plattfuß, Muskelschwächung, Rehabilitation nach Knochenbrüchen.

Interferenzströme – Es handelt sich dabei um mittelfrequente Ströme, die durch eine niederfrequente Intensitätsmodulation ihre Wirkung entfalten. Interferenzströme, deren Frequenz sich rhythmisch verändert, wirken auf Krämpfe der Skelettmuskeln ein, regen die Muskeln zum Krampf an (wodurch der periphere Kreislauf in Schwung kommt), rufen einen schmerzlindernden Effekt hervor und lassen die Ernährungsprozesse in den Zellen sowie deren Stoffwechsel effektiver verlaufen. Sie werden vor allem zur Schmerzlinderung und Ödemverringerung, zur Verbesserung der Durchblutung und des Oberflächen- und Tiefenkreislaufs eingesetzt.

Elektrostimulation – Hier wird der Impulsgleichstrom verwendet. An gelähmten Muskeln wird die Elektrostimulation als Substitut natürlicher Reize, an gesunden Muskeln – zu deren Stärkung oder auch zur Verbesserung des peripheren Kreislaufs vorgenommen. Mit der Elektrostimulation können solche Krankheiten behandelt werden, wie Muskelparese, -athropie bzw. -schwächung, Zustände nach Muskellähmung bzw. Verbandabnahme, Krankheiten des Nerven- und Muskelsystems sowie Erkrankungen des Kreislaufsystems.

Bei der Kombinierten Therapie wird die Ultraschallwelle mit der elektrischen Reizung gekoppelt. Indikationen: Muskelschmerzen und -krämpfe, Schleimbeutel- oder Sprunggelenkkapselentzündung, Verletzung von Weichteilgeweben.

Der Terapuls ist ein elektromagnetisches hochfrequentes Feld, das impulsweise dosiert wird. Dabei wird keine Wärme erzeugt, sondern das Potential der Zellmembranen stimuliert, was im Endeffekt eine Änderung physikalisch-chemischen Eigenschaften der Gewebe bringt. Dabei wird auch die entzündungshemmende, schmerzlindernde und ödemverhindernde Wirkung erzielt. Die therapeutische Wirkung des Impulsfeldes ergibt sich aus der Zufuhr einer sehr hochfrequenten Energie binnen einer kurzen Wirkzeit und aus der langen Pause, die nach jedem Impuls eingelegt wird.
Diese Behandlung wird empfohlen bei
- Extremitäten- und Wirbelsäulengelenkarthrosen,
- Gelenk- und Muskelentzündungen,
- Neuralgien, Erfrierung,
- Bronchitis,
- chronischen Nasennebenhöhlen-, Ohren- und Mandelentzündung.

Interdyn ist eine mildere Therapieform mit Einsatz heilender Ströme. Die Interdyn-Ströme sind imstande, den Widerstand der Haut leichter zu überwinden. Sie werden bei solchen Beschwerden eingesetzt, wie Spondylarthrose, Neuralgien, Gesichtsnervenlähmung, Muskelathropie, Periarthritis, posttraumatische Zustände, Ödeme und Hämatome.

 
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