Manuelle Therapie (OMT KALTENBORN - EVJENTH)

Orthopädische Manuelle Therapie (OMT) befasst sich mit somatischen Dysfunktionen (Störungen am Haltungs- und Bewegungssystem) und ist gleichzeitig eine Fachrichtung der berufl ichen Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie. Die physiotherapeutische Methode OMT Kaltenborn - Evjenth wurde
von den norwegischen Therapeuten Freddy M. Kaltenborn und Olaf Evjenth erarbeitet. Die Methode baut auf den Leistungen der geschätz ten Orthopäden James Cyriax und James Mennell sowie des Osteopathen Alan Stoddard auf. Die Therapie basiert auf der genauen Diagnostik und Behandlung von Dysfunktionen des Bewegungsapparats (Gelenke, Gelenkgewebe - Muskeln, Sehnen und Bänder - der Extremitäten und der Wirbelsäule sowie der Kiefergelenke) unter Verwendung spezieller Techniken. Bei
den Behandlungen verwendet der Therapeut Techniken aus folgenden Bereichen: (funktionelle, Quer-)Massage, Postisometrische Relaxation (PIR), Techniken zur Dehnung verkrampfter Strukturen (Stretching),Traktion, Mobilisierung und Manipulation der Gelenke, Mobilisierung des Nervengewebes, Training,

Indikationen
• Schmerzen der Wirbelsäule
und der Extremitäten,
• degenerative Veränderungen/
Überlastungsveränderungen
der Wirbelsäule und der Extremitäten,
• Bandscheibenvorfall, Hexenschuss,
• Muskelschmerzen und
Gelenkschmerzen (Einschränkungen
der Beweglichkeit,
liotibiales Bandsyndrom - ITBS,
Golfspieler-/ Tennisarm)
• Kopfschmerzen, Schwindelgefühle,
• funktionale Störungen des Verdauungsapparats,
• Drucksyndrome der Gefäße
und der Nerven (Karpaltunnelsyndrom,
Piriformis-Syndrom),
• Zustände nach Trauma,
• Syndrome der Wirbelsäule und
der Organe (Krankheiten innerer
Organe im Zusammenhang
mit Wirbelsäulenschmerzen)
• Schmerzen, die in die oberen
bzw. unteren Extremitäten ausstrahlen,
• prä- und postoperative Zustände,
• Prophylaxe von Dysfunktionen
des Bewegungsapparats,
 
Gegenanzeigen:
• Tumorerkrankungen,
• akute und subakute Entz
ündungen,
• Krankheitszustände mit
erhöhter Körpertemperatur,
• Wirbelfrakturen,
• Wirbelsäulen-Tuberkulose
und andere bakterielle
Krankheiten der Wirbel,
• Osteoporose,
• Undurchlässigkeit der Wirbelarterien,
• Beschädigung des Querbands
C1,
• frische Zustände nach
Trauma.
Tiefengewebsmassage (MTG)

Tiefengewebsmassage (MTG) ist eine von 2 Formen der manuellen therapeutischen Arbeit am Weichgewebe. Sie ist keine einheitliche Therapiemethode - einige Autoren meinen gar, dass sie eher eine Philosophie der Behandlung und Betreuung des Patienten ist als eine Sammlung von einzelnen Techniken. Diese Philosophie setz t voraus, sich tief in den Patienten hinein zu hören, ihn ganzheitlich wahrzunehmen, statt nur die „Krankheit/Dysfunktion“ zu sehen, sehr gründliche Untersuchung vorzunehmen, genau funktional und palpativ zu beurteilen, aber auch außerordentlich bewusst die jeweiligen Techniken auszuführen und die erzielten Resultate systematisch auszuwerten. Ziel dieser Form der Arbeit ist es, die sich haltenden Restriktionen und nicht ordnungsgemäßen Spannungen im Bereich des Muskel-Faszien--Bänder-Apparats zu bestimmen sowie anzustreben, das Weichgewebe gelockert und ihre physiologischen Eigenschaften, in für den Patienten sicherer Weise wiederhergestellt werden.
Der Patient, der sich der Anwendung einer Tiefengewebsmassage unterzieht, ist nicht nur passiver Rezipient, sondern wird an der Therapie beteiligt, indem er entsprechende Bewegungen in unterschiedlichen Lagepositionen ausführt. Die aktive Beteiligung des Patienten an der Therapie macht einen wesentlichen
Unterschied aus - im Vergleich zur klassischen Massage, wo die Hauptaufgabe des Patienten lediglich
darin besteht, die entsprechende Position einzunehmen und sich maximal zu entspannen.
Der Eff ekt der Tiefengewebemassage ist es, den Schmerz zu verringern, die Haltung zu verbessern, die
Bewegung fl üssiger werden zu lassen, das Gewebe des Patienten zu lockern, die Verschiebbarkeit des
Gewebes zueinander zu verbessern und bestehende Restriktionen im Bereich des Bewegungsapparats zu beseitigen.
Eine Tiefengewebemassage ist eine gute Methode, um Kondition und Effi zienz im Sport zu verbessern.
 
GEGENANZEIGEN:

• Krankheitszustände mit
erhöhter Körpertemperatur,
• Blutung bzw. Blutungsneigung,
• akute und subakute Entz ündungen,
• Hautunterbrechungen,
• Hautveränderungen,
• Herzfehler,
• Aneurysmen,
• Tumoren.


INDIKATIONEN:
Indikationen zur Ausführung dieser Form von Therapie sind sämtliche
Erkrankungen des Bewegungsapparats, die von funktionalen Veränderungen
im Bereich des Muskel- und Faszienapparats begleitet werden:
Beschränkung der Verschiebbarkeit des Gewebes zueinander, „Verkleben“
von Faszien, Trigger-Punkte von Muskeln und Faszien. MTG
kann eine hervorragende Therapieform sein bei:
• Muskelschmerzen,
• eingeschränkter Beweglichkeit,
• Ischias,
• Schmerzsyndromen der Wirbelsäule,
• Haltungsfehlern,
• Migräne und Spannungskopfschmerzen.

TOOL-THERAPIE (IASTM)

IASTM ist eine Methode der manuellen Therapie, die dazu dient, das Weichgewebe zu mobilisieren bzw. zu manipulieren.Sie ist sicher und nicht aggressiv, und wird eigenständig bzw. in Kombination mit anderen Therapiemethoden verwendet. Es ist eine Prozedur, deren Werkzeug („Tool“) genutz t wird, um die Weichgewebe-Strukturen
mechanisch anzuregen, um den Schmerz und den Dyskomfort der Muskeln und des Skelett s zu mildern sowie die allgemeine Mobilität und Funktionalität zu verbessern. Sie erleichtert den Therapeuten, Schmerzen, Traumen und

Dysfunktionen von Weichgewebe in folgenden Bereichen zu behandeln:
• Faszien-Restriktionen • Narben •Verklebungen,•Verdickungen •fi brose Knötchen
•Fibrosen •chronische Entz ündungen •Gewebedegeneration.
LASTM basiert auf der Konzeption der Tiefenmassage. Die Anwendung dieser Methode unterstütz t die Bewegung
des geschädigten Gewebes und erhöht dadurch die Mobilität, wodurch die Entstehung von Verwachsungen
und Narben durch Anregung einer lokalen Durchblutung verhindert wird. Die genutz ten Tools werden optimal
zusammengestellt, um die erfolgreiche Entdeckung von Dysfunktionen des Weichgewebes und die präzise
Kraftanwendung während der Behandlung zu gewährleisten. Die Anwendung des Tools verleiht dem Therapeuten
eine mechanische Überlegenheit gegenüber den Beschwerden, was zugleich eine tiefer reichende Arbeit und
schnellere Lokalisierung des Gewebes mit Dysfunktion ermöglicht.
Ziel der Therapie ist es, ein ideales Umfeld für die Mechanismen der Autarkie des Organismus zu schaff en, entweder
durch sich verändernde physiologische Reaktionen auf die Schädigung oder die Stimulation der richtigen
Funktion im Muskel-Skelett -System.
Indikationen:

• Tennis-/Golf-Arm
• Karpaltunnelsyndrom
• Rückenschmerzen
• Plantarfasziitis
• Tendinopathie der Rotatorenmanschett e
• Narben
• Schmerzen und Einschränkungen der Muskeln und Faszien
• akute und chronische Spannungen und Verstauchungen
• Probleme des liotibialen Bands
• Tendinopathie der Achillessehne
• Dysfunktion der Kiefergelenke
• Nerveneinklemmungssyndrome

Gegenanzeigen:

• Off ene Wunden
• Thrombose
• Verknöchernde Muskelentz ündung (Myositis)
• Nicht-Zusammenwachsen von Knochen
• Hämatome
• Hämophilie
• Entz ündung von Knochen und Knochenmark
• Generalisierte Infektion
• Akute Entz ündungen
• rheumatoide Arthritis
• Tumoren
• Verbrennungen
• Schwangerschaft
• Krampfadern
TAPING

Taping ist eine Pfl aster-Methode, die darauf basiert, Spezialklebestreifen auf Körperfl ächen zu kleben. Parameter der Pfl aster: Dicke, spezifi sches Gewicht und Dehnbarkeit um 130-140% sind den Parametern der menschlichen Haut ähnlich. Die Methode wurde zu Beginn der 1970er Jahre von dem japanischen Chiropraktiker, Dr. Kenzo
Kase, erarbeitet. Die richtig aufgeklebten Streifen bilden Falten auf der Hautoberfl äche, wodurch der Raum zwischen der eigentlichen Haut und der Faszie vergrößert wird. Das hat zur Folge, dass der Durchfl uss der Lymphe verbessert wird, Spannungen normalisiert werden und das Muskel-Ungleichgewicht ausgeglichen wird. Taping
wirkt sowohl im Ruhezustand als auch bei körperlicher Aktivität auf den Organismus, 24 Stunden am Tag. Diese Methode lässt Regenerationsprozesse des Organismus anregen, ohne aktive Wirkstoff e (pharmazeutische Mitt el)
anwenden zu müssen. Die beim Taping verwendeten Streifen sind wasser- und luftdurchlässig, halten sich mehrere Tage auf der Haut
und sind „wasserbeständig“.

Wirkung:

• Bekämpft Schmerz - aktiviert das endogene System
der Betäubung (Theorie des Kontrolltors),
• Bekämpft Ödeme - richtig aufgeklebte Streifen regen
die Motorik der Lymph- und Blutgefäße an,
• Normalisierung der Muskelspannung,
• Unterstütz ung der Gelenkfunktionen,
• Verbesserung der Tiefensensibilität der Gelenke.
Taping fi ndet Anwendung bei:
• Schmerzen des Muskel- und Skelett apparats,
• zu niedriger bzw. zu hoher Muskelspannung,
• Kontrakturen,
• Ödemen,
• Migräne, Kopfschmerzen,
• Störungen der Tiefensensibilität,
• Narben,
• Störungen der Gelenkstabilität,
• Haltungsfehlern,

Gegenanzeigen der Anwendung:
• akute Infektionen,
• Aneurysmen,
• nicht zusammengewachsene Frakturen,
• akute Rheuma-Phasen,
• Thrombose,
• schwer heilende Wunden,
• Schuppenfl echte und andere fortgeschritt enen
Hautkrankheiten,
• Allergie gegen den in den Pfl astern verwendeten
Klebstoff

 
MANUELLE
LYMPHDRAINAGEY


Die manuelle Lymphdrainage ist eine wirksame Behandlung gegen
Schwellungen. Es gibt deutliche Erleichterungen, die Behandlung stellt
das richtige Aussehen der Gliedmaßen wieder her.

MANUELLE LYMPHDRENAGEY EIN TEIL DES KÖRPERS 20m. : 40,- zł
MANUELLE LYMPHDRENAGEY UNTER ODER OBER GLIEDMASSEN 40m.: 75,-zł
MANUELLE LYMPHDRENAGEY DER GANZER KÖRPER 75m. : 150,-zł







 
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